Was macht eine Psychomotoriktherapeutin?
Psychomotorik verbindet Bewegung, Wahrnehmung, Gefühle und Verhalten.
Was ist Psychomotorik?
Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten arbeiten mit Kindern, deren Bewegung und Verhalten eng zusammenhängen. Über Bewegung, Spiel und Gestalten stärken sie Körpergefühl, Koordination und Selbstvertrauen. Es handelt sich um eine pädagogisch-therapeutische Massnahme.
Wann kann es helfen?
Zum Beispiel, wenn:
- Ihr Kind wirkt in der Bewegung ungeschickt oder unsicher.
- Es fällt ihm schwer, sich zu konzentrieren, Regeln einzuhalten oder Gefühle zu steuern.
- Ihr Kind ist sehr zurückhaltend und traut sich wenig zu.
Diese Beispiele sind keine Diagnose. Ob eine Abklärung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Für welches Alter?
Vor allem Kindergarten- und Primarschulalter, teilweise auch früher.
Wie kommen wir dazu, und wer bezahlt?
Psychomotorik wird nicht über die Krankenkasse abgerechnet. Zuständig ist in der Regel der Kanton bzw. die Schule: Die Abklärung und Zuweisung erfolgen meist über die Schule oder den schulpsychologischen Dienst, für Eltern ist das Angebot dann in der Regel kostenlos. Die Regelung unterscheidet sich je nach Kanton.
Die Regeln zu Kosten sind vereinfacht dargestellt und können sich ändern. Fragen Sie im Einzelfall bei Ihrer Krankenkasse oder der Fachperson nach.
Psychomotorik: Fachpersonen im Verzeichnis
Quellen
- Psychomotorik Schweiz, Berufsverband: www.psychomotorik-schweiz.ch
- Interkantonale Vereinbarung Sonderpädagogik, EDK: www.edk.ch
Stand: Oktober 2026