Was macht eine Kinderphysiotherapeutin?
Kinderphysiotherapie fördert Bewegung, Haltung und körperliche Entwicklung.
Was ist Physiotherapie?
Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit Schwerpunkt Pädiatrie unterstützen Babys, Kinder und Jugendliche bei Bewegungsproblemen. Sie arbeiten mit gezielten Übungen, Spiel und Anleitungen für die Eltern, zum Beispiel zum Tragen, Lagern oder Üben zu Hause.
Wann kann es helfen?
Zum Beispiel, wenn:
- Ihr Baby bevorzugt den Kopf stark auf eine Seite oder der Kopf wird einseitig flach.
- Ihr Kind erreicht Bewegungsschritte wie Sitzen, Krabbeln oder Gehen deutlich später.
- Nach einer Verletzung, Operation oder bei einer neurologischen Erkrankung.
- Bei Atemwegserkrankungen, Haltungsproblemen oder Schmerzen am Bewegungsapparat.
Diese Beispiele sind keine Diagnose. Ob eine Abklärung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Für welches Alter?
Vom Säuglingsalter bis ins Jugendalter.
Wie kommen wir dazu, und wer bezahlt?
Physiotherapie braucht eine ärztliche Verordnung, dann bezahlt die Grundversicherung (in der Regel bis zu 9 Sitzungen pro Verordnung). Bei anerkannten Geburtsgebrechen kann die IV zuständig sein. Franchise und Selbstbehalt gelten.
Die Regeln zu Kosten sind vereinfacht dargestellt und können sich ändern. Fragen Sie im Einzelfall bei Ihrer Krankenkasse oder der Fachperson nach.
Physiotherapie: Fachpersonen im Verzeichnis
Quellen
- Physioswiss, Schweizer Physiotherapie Verband: www.physioswiss.ch
- KLV Art. 5 (Physiotherapie): www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/4964_4964_4964/de
- IV: Medizinische Massnahmen bei Geburtsgebrechen, ahv-iv.ch: www.ahv-iv.ch
Stand: Oktober 2026